Niedergang der Merkel-CDU

Liebe Leser, mit der Merkel-Union geht es bergab, und zwar rasant. In den aktuellen Umfragen unterbietet die Union sogar ihr historisch außerordentlich schlechtes Wahlergebnis der Bundestagswahl nochmals deutlich. Sie liegt nämlich nur noch bei 30 %, und dies gleich bei zwei Instituten, nämlich Emnid und Infratest dimap.

In Anbetracht dieses für das Selbstverständnis der Union wahrlich verheerenden Wertes hat mein Team nachgeschaut, wie sich die Zahlen für CDU/CSU seit 1998 bei Emnid entwickelt haben.

Das Ergebnis: Diese 30%-Marke ist die letzte Brandmauer der Union, welche nur einmal, nämlich im Herbst des Jahres 2006, in Anbetracht von lediglich 29% Zustimmung kurzzeitig zu fallen drohte. Selbst zu Zeiten der für die CDU katastrophalen Spendenaffäre im Jahr 2000 wurden diese 30% nicht unterschritten.

http://www.wahlrecht.de/umfragen/emnid.htm

Es erscheint sehr fraglich, ob jene Brandmauer diesmal auch noch halten wird. Zu viel ist in der Vergangenheit geschehen, und zu wenig passiert nun in den Sondierungsgesprächen. Viele Bürger fragen sich: Hat die CDU eigentlich auch noch irgendwelche eigenen Überzeugungen, die sie einbringt - oder will sie einfach nur regieren um des Regierens willen?

Die Analyse unserer Bürgerpartei ist seit langem bekannt: Der Kanzlerdarstellerin geht es zuvorderst um ihren persönlichen Machterhalt. Sie klebt an ihrem Sessel - mit wem sie regiert, ist ihr vollkommen zweitrangig. Konservative Inhalte werden von ihr so lange entkernt, bis sie kompatibel mit den abstrusen Vorstellungen der sogenannten "Grünen" sind.

Das merken die Wähler und wenden sich zutiefst verärgert ab; nicht wenige von ihnen finden bei unserer Bürgerpartei ihre neue Heimat.

Viele in der Union reagieren darauf mit zunehmender Panik, wie die jüngsten Rücktrittsforderungen belegen. Die Junge Union sprach nämlich nun das aus, was sehr viele denken: Horst Seehofer muss weg, und auch der Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, ist nicht länger tragbar.

Gerade Letzteren hat sich die Junge Union nun offenbar als Bauernopfer für Angela Merkel ausgeguckt, denn er sei der Hauptschuldige an der „bitteren Wahlniederlage“.

Zwar hat damit endlich jemand in der Union das Ergebnis richtig als bittere Niederlage eingeordnet, aber natürlich fehlt es den Klatschhäschen des Kanzlerwahlvereins wieder mal am Mut, die richtige Konsequenz zu ziehen – und das kann nur das sofortige Abdanken der ewigen Kanzlerdarstellerin sein.

Das aber wird nicht passieren, und so wird Angela Merkel aus reinem Machtstreben (und damit letztlich aus purem Eigennutz) die 30%-Brandmauer der Union mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zügig und vermutlich auch nachhaltig einreißen.

Ein Absturz spürbar unter diesen Wert ist für CDU/CSU ungefähr gleichbedeutend mit dem Aufprall der Titanic auf einen Eisberg: Er würde nämlich dauerhaft die Legende von der großen Volkspartei irreparabel zerstören, was auch den Führungsanspruch der Union in diesem Lande in Frage stellen würde.

Zeit, die Führung unseres Landes in neue Hände zu legen. Zeit für die AfD.

Quellen:

https://www.welt.de/…/Union-auf-Sechs-Jahres-Tief-AfD-mit-b…

https://www.welt.de/…/Ruecktrittsforderung-an-CDU-Generalse…

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