Gestatten: Schmihing, Politaktivist

Die AfD Frankenthal hatte am 2. Februar zu einem öffentlichen Vortrags- und Gesprächsabend mit dem Thema Deutschland in der Weltpolitik-Vergangenheit und Zukunft geladen. Dr. Stefan Scheil konnte gewonnen werden den Interessenten, Gästen, Mitgliedern und Freunden der Alternative für Deutschland die derzeitige geopolitische Situation der Bundesrepublik im Hinblick auf die besondere historische und geographische Situation Deutschlands zu erläutern.

Im vollbesetzten Gastraum des "Da Cono" nutzten vorab die Kandidaten für die anstehende Zusammenstellung der Bundestagswahlliste die Gelegenheit, um sich und ihre weltanschauliche Verortung vorzustellen.

Schließlich berichtete der Landes- und Fraktionsvorsitzende Uwe Junge von der parlamentarischen Arbeit der AfD im Mainzer Landtag und den Versuchen der Landesregierung die Kostenlawine der Asylinvasion in den verschiedenen Ministerialetats und Schattenhaushalten zu verstecken, bei gleichzeitiger bedenkenloser finanzieller Ausblutung der Sicherheitskräfte - eine tickende Zeitbombe, welche die AfD im Landtag als einzig Partei aufdeckt und dem Bürger aufzeigt.

Dem Vortrag Dr. Scheils folgte schließlich eine sachlich geführte Frage- und Diskussionsrunde zu aktuellen Auswirkungen der veränderten politischen Großwetterlage durch den Amtsantritt der Trump Administration, der Verzahnung der Bundesrepublik in das westliche Verteidigungsbündnis und Wertesystem sowie daraus folgender geopolitischer Optionen in der Zukunft.

Im Vorfeld hatte es bereits, wie zu erwarten, Drohungen durch "aufrechte Demokraten“  gegeben, welche auch in Frankenthal die freie Rede unterbinden wollten.  Dank des gut durchdachten aber unauffälligen Einsatzes der örtlichen Polizei blieb es aber nur bei diesem folgenlosen  Einblick in die Diskurskultur und den Stellenwert der Meinungsfreiheit im freiesten Staat der jemals auf deutschem Boden existierte ...

Dank des starken Interesses aus der Bevölkerung an der Veranstaltung  hatte es sich auch die "Rheinpfalz"  nicht nehmen lassen,  einen Vertreter zu bestellen,der wie kein anderer als Sinnbild für Qualität und Ausgewogenheit ihrer Berichterstattung steht: Jörg Schmihing [ LINK ], seines Zeichens Hofberichterstatter der Rheinpfalz zum Thema AfD und gesegnet durch barrierefreies Denken wie es nur eine Vita ohne den Ballast eines abgeschlossenen Studiums zulässt, das ihn laut Auskunft des Wahlzeit-Blogs [ LINK ] wohl auch zu stark vom Musizieren abgehalten hätte. Wer Zweifel an der Unvoreingenommenheit Schmihings hatte, konnte sich durch seine bisherigen Artikel zur Arbeit der AfD in Frankenthal leider nur bestätigt fühlen (wir berichteten unter anderem hier und hier).

Herrn Schmihings Anfrage zu einer Teilnahme an dem Vortragsabend ergänzt durch ein Interview mit dem Landesvorsitzenden wurde trotzdem  positiv beschieden. Mit Verweis auf die angespannte Sicherheitslage wurde aber  Herr Schmihing gebeten den Veranstaltungsort unbenannt zu lassen. Dass diese Bitte um Fairness bei einem "Rheinpfalz"-Redakteur wie diesem nicht auf fruchtbaren Boden fällt, konnte man dann bereits in seinem Artikel zur Veranstaltung selbst sehen. An prominenter Stelle auf Seite 1 der Frankenthaler Lokalausgabe platziert, wie gewohnt tendenziös im Ton aber inhaltslos in der Sache, wurde nur ein Fakt sachlich richtig dargestellt: der Veranstaltungsort. Die Folgen blieben nicht aus. Der Pächter des  "Da Cono" gab nach "gut gemeinten Ratschlägen" oft anonymer Demokratiefreunde nach und entschied,  anhand der existenzbedrohenden Situation seine Räumlichkeiten in Zukunft nicht mehr der AfD zur Verfügung zu stellen. Wem auch immer das nutzt ...

Endlich ein kleiner  Sieg in Schmihings Kreuzzug gegen die Meinungsfreiheit! Dutzende "Rheinpfalz"-Abonnenten werden es danken, indem sie sich vom Ballast ihrer täglichen Ladung Lückenpresse befreien!

Die Alternative für Deutschland jedenfalls steht für Meinungspluralismus, die Freiheit des Wortes und dessen Gültigkeit und nicht für Denkschablonen, Redeverbote und scheinbare Alternativlosigkeiten. Wir glauben, daß  auferlegte Tabuzonen politischen Handelns und zur Staatsräson erklärte Gedankenfesseln sich nicht vereinbaren lassen mit einem Wirken bei dem das Wohl unseres Volkes und unserer Nation im Mittelpunkt stehen sollten. Vielmehr soll die echte und unmittelbare Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen als Korrektiv für Parteienfilz und Partikularinteressen dienen und die Vielfalt von Meinungsbildern eine neue und zielgerichtete Diskurskultur schaffen und damit das Fundament einer echten Demokratie bilden.

Wir weichen nicht dem Druck, wir glauben nicht den Lügen, wir lassen uns die Wahrheit nicht verbieten oder verbiegen.

Wir sind die echte Opposition. In Deutschland, Rheinland-Pfalz und Frankenthal.