Orbán: Zeitalter der Laxheit ist vorbei

Der ungarische Premier Viktor Orbán hat als einer der ersten und wenigen Staatschefs innerhalb der EU erkannt, dass der massenhaften illegalen Einwanderung nicht mit guten Worten beizukommen ist, sondern durch die Sicherung der Grenzen seines Landes. Während deutsche Medien und Politiker deswegen unisono gegen Ungarns Premier wettern, ist mittlerweile festzustellen, dass Orbán mit der Grenzschließung einen wesentlichen Beitrag zur Begrenzung der illegalen Zuwanderung und für die Sicherheit der Bürger Ungarns und Europas geleistet hat.

Der windige Türkei-Deal der Bundeskanzlerin mit dem Despoten Erdogan hat sich hingegen als Nebelkerze erwiesen, zumal hierdurch die illegale Migration lediglich geregelt, nicht aber begrenzt wird, selbst wenn die Hofberichterstatter der zwangsfinanzierten Sendeanstalten dies gerne suggerieren.

In einer im Januar 2017 vor den neuen Rekruten der Grenzschutztruppen Ungarns gehaltenen Rede zieht Orbán ein positives Resümee und entlarvt damit gleichermaßen die Schwäche deutscher Politik, weshalb Sie diese Rede kaum im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu hören/sehen bekommen werden. Ein Grund für uns, die Rede nachstehend im Wortlaut wiederzugeben, wobei Sie die Rede auch als Video im Original mit deutschen Untertiteln sehen können.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

die Naivität, die Illusionen und das Zeitalter der Laxheit in Europa sind vorbei. Wir müssen mit beiden Füßen auf dem Boden stehen. Grundlage unserer Handlungen muss das sein, was wir vorfinden, und nicht das, was wir gerne sehen würden. Es gibt einige, die denken, dass jeder, der nach Europa kommt, nach unseren Gesetzen und Bräuchen leben möchte. Die Tatsachen belegen aber genau das Gegenteil davon. Terrorangriffe, Unruhen, Gewalttaten, Verbrechen, ethnische und kulturelle Zusammenstöße – all das warnt uns, dass diejenigen, die hierher kommen, nicht so leben wollen, wie wir es tun. Sie wollen ihr Leben nach ihren eigenen Regeln fortsetzen, aber auf dem Level europäischen Lebensstandards des Landes, welches ihnen von den Bürokraten in Brüssel zugewiesen wird.

Wir wissen, dass auch Migranten Opfer sind. Opfer der Schlepper.  Opfer der einladenden europäischen Politiker, die eine schnelle Einbürgerung versprechen. Und sie sind auch Opfer ihrer eigenen Illusionen. Wir verstehen sie, aber wir können ihren Forderungen nicht nachgeben. Wir können sie nicht nach Europa hineinlassen. Die Menschenrechte schreiben nirgends nationalen Selbstmord vor. Zudem kommen mit den illegalen Migranten auch Terroristen zu uns. Aus diesem Grund verloren in mehreren europäischen Ländern unschuldige Menschen ihr Leben und bezahlten so mit ihrem Leben für die Schwäche der politischen Führung ihrer Länder.

Wir müssen die Wahrheit akzeptieren. Die Wahrheit ist: Für Europa wäre es besser gewesen, wenn es die ungarische Lösung nicht angegriffen hätte, die sich als praktikabel erwiesen hat, die ihre Nützlichkeit bewiesen hat und die seitdem von anderen Ländern übernommen wurde.  Die Wahrheit ist: Illegale Einwanderung und unbegrenzte Migration gefährdet die innere Sicherheit, die wirtschaftlich-soziale Entwicklung und auch unsere Kultur. Die Wahrheit ist: Wir haben es getan und werden weiterhin tun, was uns unser Pflichtgefühl und Gewissen diktiert. Wir werden unsere Grenzen verteidigen. Wir werden unser Leben und unsere Sicherheit verteidigen. Die Wahrheit ist: Wir bewiesen mit unserem Handeln, dass es möglich ist, die Migration zu stoppen, denn Unerschrockenheit, Mut und Wille sind erforderlich - in erster Linie jedoch: Leute wie Sie!

Dank der Arbeit des ungarischen Militärs und der Polizei ist Ungarn heute eines der sichersten Länder der EU. Wir haben keinen Terrorismus, haben keine Massenvergewaltigungen. Niemand fährt Lastwagen in Menschen, die feiern. Aber bitte vergessen wir nicht, dass das nicht bedeutet, dass so schreckliche Dinge uns in Ungarn niemals passieren könnten."

Abschließend sei erwähnt, dass auch die AfD für eine Sicherung der Grenzen steht, wobei echten Schutzsuchenden außerhalb Deutschlands in heimatnahen Schutzzentren unbürokratisch geholfen werden sollte. Letzteres gewährleistet nicht nur die Sicherheit der eigenen Bürger, vielmehr kann dort auch vor dem Hintergrund der Kosten wesentlich effektiver geholfen werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Grundsatzprogramm (Seite 57 ff.).